Platz 1 im Medaillenspiegel der "German Finswimming Open Water Championships 2019" für den TSV NRW

26 Medaillen fischen die NRW Flossis aus der wunderschönen Talsperre Pöhl in Plauen

Quelle: Imke Rode

Vor der traumhaften Kulisse der Talsperre Pöhl richtete der Tauchclub Nemo Plauen nach 2010, 2015 und 2016 zum vierten Mal die deutschen Meisterschaften im Freigewässer im Flossenschwimmen aus. 135 Sportler aus 18 Vereinen waren angereist um ihre Deutschen Meister zu ermitteln. Ein eingespieltes Helferteam lieferte eine perfekt durchorganisierte Veranstaltung.

Angenehme 18 Grad Wassertemperatur erwarteten die Schwimmer. Es war trotzdem ratsam einen Neoprenanzug zu tragen, denn am Vormittag war es sehr windig und nur 13 Grad warm. Ein 1000m Dreieckskurs, markiert durch große, gelbe Wendebojen musste entweder ein-zwei- oder sechsmal umschwommen werden.

Der TSV NRW stellte mit 31 Teilnehmern das zweitgrößte Teilnehmerfeld. Für Mecklenburg-Vorpommern gingen 34 Sportler an den Start. Die NRW Flossis kommen aus den 3 Hochburgen des Finswimmings. So schickte Mülheim 10, Münster 16 und Dortmund 4 Sportler ins schöne Sachsen. Dirk Metzen war der einzige Starter für den WLS Tauchsport Delbrück.

Am Vormittag konnten bereits die Masters  Sebastian Link ( Mü ), Dirk Metzen ( Del ) bei den Herren und Imke Rode ( DO) und Barbara Stahr (MS) über 2000 m in ihren Altersklassen für ihre Vereine die ersten Titel feiern.

Der 14-jährige Phil Jason Bieler aus Mülheim ( Jahrgang 2005) schaffte es in der Kategorie C über 2000 m eine Silbermedaille zu gewinnen und damit in die Phalanx der Sportler aus den neuen Bundesländern einzubrechen. Eine ebenfalls hervorragende Leistung erbrachte Clara Weddige. Die beiden jungen Sportler stammen aus der Kaderschmiede von Leo Runge aus Mülheim. Die Sportlerin gewann den Titel über 1000m in der Kategorie E, Jahrgang 2008. Die junge Clara distanzierte hier die Schwimmerinnen aus Rostock und Erfurt deutlich.

Der Trainer der Dortmunder, Gerd Göldner, und sein Kollege aus Mülheim waren nach dem Vormittag schon hochzufrieden mit den Leistungen ihrer Teams. Zeitnah nach den Wettbewerben erfolgten die Siegerehrungen. Dafür sollte dem Veranstalter nochmals höchstes Lob ausgesprochen werden.

Nach der Mittagspause verzogen sich auch die letzten Wolken vom Himmel. Bei strahlendem Sonnenschein standen dann die 6000 m auf den Programm.

Sebastian Link holte in der Kategorie Master B sein zweites Gold in der tollen Zeit von 1:12:47. Der Dortmunder Michael Köster feierte seinen erste Goldmedaille für die "Westfalen" in der Masterkategorie C. Der Routinier aus Delbrück, Dirk Metzen, tat es Link gleich und fischte auch sein zweites Gold in der AK Master D in sehr starken 1:18.41 aus der Talsperre.

Die Mülheimerin Indra Henrichs und die Dortmunderin Imke Rode gewannen ebenfalls Gold in ihren Altersklassen.

Am Sonntag fanden die abschließenden Staffelwettbewerbe statt. 4x 2000 m waren zu bewältigen. Nach dem strammen Programm des Vortages stieg so mancher Sportler mit schweren Beinen in die Talsperre. In den Mixed Staffeln kommt es nur darauf an 4 Sportler ins Wasser zu bringen, in den jeweiligen Altersklassen. Auch hier konnte NRW noch 2 Goldmedaillen feiern. In der Kategorie Master A gewannen die Mülheimer in der Besetzung: Heiko Venohr, Katharina Weddige, Indra Henrichs und Sebastian Link.

In  der Kategorie Master B feierten für Münster den Titel : Bastian Bach, Katja Bach, Barbara Stahr und Simon Held.

Sebastian Link dekorierte sich bei diesen Titelkämpfen mit 3 Goldmedaillen und war damit der erfolgreichste Teilnehmer aus NRW. Insgesamt gewannen die NRW Masters 11 Goldmedaillen in 17 Masterwettbewerben.

Nicht vergessen werden sollte Heinz-Hubert Voss aus Dortmund. Über alle Landesgrenzen hinaus kennt man das Urgestein des Flossenschwimmens unter dem Namen "Tarzan". Der 79-jährige absolvierte die 2000m in beachtenswerten 34:38,00min. Damit gelang ihm ein vierter Platz in einer Altersklasse, in der er gegen 65- jährige Sportler antreten muss. Alle NRW Flossis unterstützen eine Änderung der Altersklassen im Masterbereich. Es sollte eine neue Altersklasse eingeführt werden für unsere Sportler, die schon etwas länger jung sind. In diesen Fall für Sportler über 75!! Dann wäre unser Tarzan wieder ganz oben auf dem Podest.

Siberne Sportplakette

Ehrung der FS Damen

Quelle: Christian Haack

Am 27.04.2019 ehrte Christian Haack als Leiter des Fachbereiches Leistungssport verdiente Sportlerinnen des TSV NRW im Bereich Finswimming für die erbrachten Leistungen. 

Wettkampfordnung 2019

Die neue Wettkampfordnung 2019 sowie eine Zusammenstellung der Änderungen können im Downloadbereich eingesehen werden.

Finswimming bald Olympisch?

Deutsch-Französischen Trainerseminars vom 30. November bis 2. Dezember 2018 in Schifferstadt

Foto: TSV NRW

Finswimming 2024 bei den Olympischen Spielen in Paris?

Zu dieser Frage diskutierten die Teilnehmer des Deutsch-Französischen Trainerseminars vom 30. November bis 2. Dezember 2018 in Schifferstadt. Für den TSV NRW waren die beiden Landestrainer des TSV NRW Leo Runge und Julia Lörks mit vor Ort.

Durch den Besuch des Seminares durch viele Landestrainer, den Vorstandsmitgliedern des französischen Tauchsportverbandes FFESSM und des deutschen VDST zeigte sich das besondere Interesse für das Finswimming und die hohe Bedeutung des Sportes für die Verbände. Die Weiterentwicklung, die Präsentation des Sportes Finswimming und der Wettkämpfe im internationalen Bereich, besonders mit Blick auf die Olympischen Spiele 2024, dies soll aktiv vorangebracht werden. Die Unterbringung erfolgte passend in der Sportschule des Olympiastützpunktes Schifferstadt.

Weitere wichtige Themen im Seminar waren das E-Learning im Trainingsbetrieb, die Belastungsdosierung im Nachwuchsleistungssport und der Kinderschutz - Prävention der sexuellen Gewalt im Sport.

In kleineren Gruppen erfolgte zwischen den Franzosen und Deutschen eine Sprachanimation, um die Verständigung zu verbessern. Nebenbei wurden alte Kontakte aufgefrischt und neue Kontakte geknüpft. Die Adressdaten wurden ausgetauscht und Absprachen in der weiteren Deutsch-Französischen Zusammenarbeit getroffen. Als kultureller Seminarteil fand eine Stadtführung in der Stadt Speyer statt, um den Franzosen und den Deutschen die Weinregion und die Stadt näher zu bringen.

5. World Cup Masters auf Mallorca

Erfolgreiche Teilnahme der Saarner Wettkämper/Innen

WAZ 12.07.2018


Toptalent des Monats im LSB NRW: Emma Weddige im "Finswimming"

Die 14-jährige Emma Weddige ist Toptalent im Landessportbund NRW. Ihre Disziplin: Finswimming. Der LSB NRW zeigt Ihr Talent in einem Film, der auf Youtube angeschaut werden kann:  https://youtu.be/dFKi4_zBGFY.

Der passende Artikel ist auch in der aktuellen Ausgabe der „Wir im Sport“ unter http://magazin.lsb.nrw/1803/d/toptalent-des-monats-emma-weddige zu lesen. 

Beachte: Olympia 2024 in Paris wird Finswimming offiziell Olympische Disziplin! :-)

Saarner Duo startet beim WorldCup

Foto: DjK VfR Saarn

Verdiente Ehrung für erfolgreiche Finswimmer

v.l.: Sebastian Link, Christian Haack (Fachbereichsleiter Wettkampfsport) und Sandra Häßler

Tauchsportverband NRW verleiht zwei Finswimmern die bronzene Sportplakette

Für besondere sportliche Leistung verlieh der Tauchsportverband (TSV) NRW am 17. März in der Lindenbrauerei Unna durch den Fachbereichsleiter Wettkampfsport Christian Haack zwei Mal die bronzene Sportplakette.

Die Leistungen der beiden Athleten bezeichnete Christian Haack als „harte Arbeit, ehrlicher Erfolg“. Auf dem WorldCup der Masters in Medellin (Kolumbien) im vergangenen Jahr, behaupteten sich Sandra Häßler und Sebastian Link gegen die starke internationale Konkurrenz.

Das erfolgreiche Abschneiden der beiden Finswimmer ist unter der Beachtung der kurzen Akklimatisierung von zwei Tagen auf 1.400 Meter Höhe hervorzuheben. Durch den abnehmenden Luftdruck muss der Körper häufiger Atmen, um den Sauerstoff wie in gewohnter Umgebung des Ruhrgebiets aufnehmen zu können.  

Sandra Häßler belegte Platz 2 über die Strecke 200m Surface mit der Monoflosse. Je länger die Strecke, desto erfolgreicher ist die ehemalige Nationalschwimmerin. Über 3km im Freiwasser schwamm Sie gar von allen Frauen als erste ins Ziel.

Sebastian Link blickt auf stolze drei Vizetitel zurück. Spannend waren die Rennen, denn sein härtester Gegner war der ehemalige Olympionike und Lokalmatador Julio Cesar Galofre.

Auch in diesem Jahr kann der TSV NRW auf internationalen Erfolg auf dem WorldCup der Masters hoffen. Am diesjährigen Austragungsort im Juni auf Mallorca reisen sech Finswimmer aus NRW an.   

Neues aus dem Bereich Wettkampfsport für das Jahr 2018

Für den Bereich Finswimming gibt es ab dem 01.01.2018 eine neue Wettkampfordnung.

Zu finden im Downloadbereich unter der Rubrik Wettkampfsport.

Außerdem findet ihr unter dem selben Link folgende weitere wichtige Anlagen:

- Kaderpflichtzeiten für 2018.

- Normzeiten Jugendnationalmannschaft.

- Normzeiten für Nationalmannschaft der Erwachsene

Und zu guter Letzt von der CMAS ein Beitrag zur Wettkampfschwimmbekleidung, die ebenfalls hier zu finden ist...Wettkampfsport.

Förderlehrgang mit NRW Beteiligung

Foto: Julia Lörks

Kaderförderlehrgang in Leipzig im Finswimming mit DJK-Auswahl

Tauchsport NRW schreibt Nachwuchsförderung in Finswimming groß!

Am Kaderförderlehrgang im Finswimming am 25. November 2017 in Leipzig wurden 5 Sportler vom DJK-VfR Saarn ausgewählt. Die Nachwuchssportler Phil Bieler, Emilie Mamet, Josefine Döring, Emma und Alma Weddige durften als NRW-Auswahl teilnehmen. Insgesamt waren 70 Kadersportler aus 10 verschiedenen Bundesländern eingeladen. Die jungen Sportler nahmen an fünf verschiedenen Stationen zur Förderung im Finswimming teil. Diese hatten die Themen Athletik, Startsprung, Wende, Videoaufnahme und – analyse. Dabei kamen sie Tipps vom Weltmeister im Finswimming Max Poschart und die Technikanalyse wurde übernommen vom Bundestrainer Lutz Riemann. Eine tolle Motivation für unsere Sportler!

Die Landestrainer Leo Runge und Julia Lörks nahmen zeitgleich an der Trainerweiterbildung teil. Dort wurden aktuelle Neuerungen zur optimalen Sportlerförderung gelehrt und diskutiert. Es wurden aktuelle Techniken, Trainingsmethodiken und Sportlerprofil betrachtet. Wir freuen uns auf hervorragende Erfolge des NRW-Teams mit ihren Trainern.