Auftakt der TL1-Ausbildung 2019 im TSV NRW

Am Freitagnachmittag, dem 29. März ging es los. Trotz schwierigem Wochenendverkehr trafen alle Kursteilnehmer pünktlich im SportCentrum Kaiserau ein. Mit sieben Teilnehmern sind wir ein kleiner, aber feiner Kurs. 

Eröffnet wurde der Kurs von Peter Bredebusch mit einer kurzen Vorstellungsrunde und der Frage nach der Motivation den Weg zum TL* einzuschlagen. Hier eint uns alle der Spaß an der Ausbildung und Begleitung von neuen Tauchern. Leider ist es aber auch so, dass viele Vereine dringend neue Ausbilder suchen. 

Danach ging es auch schon direkt mit dem Programm los. Damit die Ausbildung an einem Wochenende durchgeführt werden kann, beginnt die Theorie bereits Freitagnachmittags bzw. morgens nach dem Frühstück und endet abends gegen 21Uhr. 

Die vielen verschiedenen Referenten (in diesem Jahr waren es 10!) lockern das straffe Programm allerdings gut auf. Außerdem darf und sollte theoretischer Unterricht natürlich auch Spaß machen. Und so gelang es uns mit der konsequenten Benutzung von Fachbegriffen wie der sogenannten 'Strömungsschnur' oder dem beliebten links und rechts beim Boot die Ausdauer unserer Ausbilder auf die Probe zu stellen. Auch die Erkenntnis, dass der Palstek notfalls auch mit einem alten VGA Kabel präsentiert werden kann, nehmen wir mit nach Hause. 

Die Vorträge umfassen alle Themenfelder, auf denen sich ein TL* später zu Hause fühlen sollte. Von DTSA Abnahmen im Freiwasser, Kursorganisation über Psychologie, Nitroxtauchen und rechtliche Fragen bis hin zu Themen wie dem Kindertauchen und Apnoe. Aber auch die Klassiker wie Physik, Medizin und Tauchausrüstung dürfen natürlich nicht fehlen. 

Damit sich alle bereits vorab auf die Theorie vorbereiten konnten, standen die Unterlagen schon auf der eLearning Plattform des VDST zum Download bereit. 

In der Gaststätte des SportCentrums bot sich reichlich Gelegenheit die Abende gemütlich ausklingen zu lassen sowie das erlangte Wissen angemessen zu festigen. 

Auch an der restlichen Bewirtung gab es nichts auszusetzen. Das Essen erinnerte eher an ein Hotel als an eine Sportschule (Rührei und Würstchen zum Frühstück inklusive). Trotz der längeren Abende und der Zeitumstellung waren am Sonntagmorgen alle pünktlich beim Frühstück – wer wollte darauf auch verzichten? 

Abschließend möchten wir uns noch bei unseren Ausbildern bedanken. Neben dem Engagement in ihren Vereinen investieren sie nämlich auch noch sehr viel Zeit in unseren Landesverband. Ob einzelne Vorträge oder sogar die Begleitung der gesamten Ausbildung in Theorie und Praxis, und das bereits seit vielen Jahren. 

Übrigens auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis auf die Stipendien zur Förderung junger Ausbilder im TSV NRW. Hierbei werden die gesamten Lehrgangskosten übernommen. Die Beantragung erfolgt ganz unbürokratisch, einfach ein Bewerbungsschreiben, eine Empfehlung des Vereins und den Nachweis über die Lehrgangsvoraussetzungen an die Geschäftsstelle schicken. 

Nähere Infos dazu findet ihr auf der Homepage des TSV NRW.